<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?><rss version="2.0" xml:base="https://arranca.org/nachrichten" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
  <channel>
    <title>Aktuelle Nachrichten der arranca!-Redaktion</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten</link>
    <description></description>
    <language>de</language>
          <item>
    <title>arranca! im k-fetisch (Berlin) erhältlich</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten/arranca-im-k-fetisch-berlin-erhaeltlich</link>
    <description>&lt;p&gt;Falls ihr noch keine habt: Die &lt;em&gt;arranca!&lt;/em&gt; ist ab sofort auch im Neuköllner Kollektiv-Café &lt;em&gt;k-fetisch&lt;/em&gt; in der Wildenbruchstr. 86 (Ecke Weserstr.) erhältlich!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr zum k-fetisch: &lt;a href=&quot;http://kfetisch.blogsport.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kfetisch.blogsport.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;


&lt;!--
&lt;rdf:RDF xmlns:rdf=&quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&quot; xmlns:dc=&quot;http://purl.org/dc/elements/1.1/&quot; xmlns:trackback=&quot;http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/&quot;&gt;
&lt;rdf:Description rdf:about=&quot;https://arranca.org/nachrichten/arranca-im-k-fetisch-berlin-erhaeltlich&quot; dc:identifier=&quot;https://arranca.org/nachrichten/arranca-im-k-fetisch-berlin-erhaeltlich&quot; dc:title=&quot;arranca! im k-fetisch (Berlin) erhältlich&quot; trackback:ping=&quot;https://arranca.org/trackback/886&quot; /&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;
--&gt;
&lt;div class=&quot;trackback-url&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box-inner&quot;&gt;

      &lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;Trackback URL für diesen Artikel&lt;/h2&gt;
  
  &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
    https://arranca.org/trackback/886  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;!-- /box-inner, /box --&gt;
&lt;/div&gt;</description>
     <category domain="https://arranca.org/category/newstyp/startseite-mitte">Startseite Mitte</category>
 <pubDate>Wed, 04 Jul 2018 18:33:04 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">886 at https://arranca.org</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Gleitgel fürs Gehirn</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten/gleitgel-fuers-gehirn</link>
    <description>&lt;div class=&quot;field field-type-filefield field-field-bild&quot;&gt;
    &lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;
            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;img  class=&quot;imagefield imagefield-field_bild&quot; width=&quot;1248&quot; height=&quot;1644&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;https://arranca.org/files/arranca/arranca%2352_Cover_0.jpg?1529083704&quot; /&gt;        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Unsere Ausgabe arranca! #52 mit dem Titel «Sex – Fünfzig Jahre danach» ist erschienen. Der Versand läuft gerade Ihr findet sie in den kommenden Wochen im Buchhandel eures Vertrauens. Viel Spaß damit!&lt;/p&gt;


&lt;!--
&lt;rdf:RDF xmlns:rdf=&quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&quot; xmlns:dc=&quot;http://purl.org/dc/elements/1.1/&quot; xmlns:trackback=&quot;http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/&quot;&gt;
&lt;rdf:Description rdf:about=&quot;https://arranca.org/nachrichten/gleitgel-fuers-gehirn&quot; dc:identifier=&quot;https://arranca.org/nachrichten/gleitgel-fuers-gehirn&quot; dc:title=&quot;Gleitgel fürs Gehirn&quot; trackback:ping=&quot;https://arranca.org/trackback/859&quot; /&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;
--&gt;
&lt;div class=&quot;trackback-url&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box-inner&quot;&gt;

      &lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;Trackback URL für diesen Artikel&lt;/h2&gt;
  
  &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
    https://arranca.org/trackback/859  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;!-- /box-inner, /box --&gt;
&lt;/div&gt;</description>
     <category domain="https://arranca.org/category/newstyp/startseite-mitte">Startseite Mitte</category>
 <pubDate>Fri, 15 Jun 2018 17:31:39 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">859 at https://arranca.org</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Call for Participation arranca! #52: Sex</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-arranca-52-sex</link>
    <description>&lt;div class=&quot;field field-type-filefield field-field-bild&quot;&gt;
    &lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;
            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;img  class=&quot;imagefield imagefield-field_bild&quot; width=&quot;1200&quot; height=&quot;1200&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;https://arranca.org/files/arranca/arranca_FB_cfp52.jpg?1500297251&quot; /&gt;        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;(PDF-Version unten)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 21 Jahren haben wir mal wieder Lust auf Sex. Im April 1996 erschien mit Nummer 8 die erste «Sexausgabe» der arranca! und sorgte prompt für hitzige Debatten – inklusive Boykottaufruf und allem Pipapo – die bis jetzt nachhallen. Auch wenn wir glauben, dass die Debatte heute anders ausfallen wird, gilt nach wie vor: Sexualität ist ein politisches Thema. Unsere Sexualitäten sind Kampffeld von Befreiungsidealen, Moralvorstellungen, Klassen- und Gruppenzugehörigkeiten, Unterdrückungs- und Diskriminierungsmechanismen und nicht zuletzt Bevölkerungspolitiken. Sexualität ist ein Identifikationsraum und Ort diverser Ausgrenzungen, und für Minderheitenpositionen Ausgangspunkt vielfältiger Subkulturen. Last but not least ist Sexualität eng verflochten mit einer Geschichte von Gewalt und Missbrauch. Sexualität hat eine Menge mit Kapitalismus zu tun: als eine Ökonomie, in ihrer Ökonomisierung oder als eine Triebkraft von Ökonomie. Dabei ist Sexualität für die Post-68er-Linke oft mit einem Tabu versehen – wird doch eher nicht politisch, sondern privat, meist in (Zweier-)Beziehungen und zuhause verortet. Geht auch anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir heute an Ausgestaltungen von Sexualität erleben können, führen wir meist auf die sexuelle Revolution der 68er zurück. Im Vergleich ist jedoch festzustellen: Die ‹goldene Zeit› der sexuellen Revolution ist heute. Die sexpositiven Debatten einer progressiven Minderheit waren damals gerahmt vom reaktionär-konservativen Mainstream der 1950/-60er Jahre und somit radikal gegen diesen aufgestellt. Vieles davon ist heute jedoch im Mainstream angekommen und so muss sich die konservative Rechte nun im sexuellen Diskurs gegen diesen Mainstream stellen. Die Möglichkeiten und Selbstverständlichkeiten sexueller Freizügigkeit in urbanen Milieus sind vielfältig. Auch wenn es jenseits dieser Milieus eher bescheiden aussieht, sind auch hier Verschiebungen zu beobachten. Dazu verschafft das Internet abweichenden Positionen Stärke, versorgt und vernetzt Menschen, die plötzlich mit ihren Begehren nicht mehr allein sind, bietet aber auch Gelegenheit, durch diese Begehren neue Märkte zu erschließen. Das Selbst ist politisch, wo es die Kraft besitzt die umgebenden Normen zu verändern – und wird gleichzeitig biopolitisch vereinnahmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es scheint, als sei Sexualität in weiten Teilen der Linken kein wichtiges Aktionsfeld. Auch wenn wir Auseinandersetzungen individuell verfolgen und uns dazu verhalten, greifen wir das Thema nur selten zur gemeinsam politischen Diskussion auf. Vielmehr stolpern wir gelegentlich übereinander, sei es auf Datingportalen, in Subkulturen, auf Sexparties oder auch nur an den Ecken von Diskursen, die Alternativen zum ‹wie bisher› ausloten. Wir beziehen also Position, oft aber nicht als interventionistische Strategie, sondern individuell, lebenspraktisch. Aus unserer politischen Praxis sind allerdings auch Ansatzpunkte zu nennen: Zum Beispiel engagiert sich die Interventionistische Linke (IL) im What the fuck-Bündnis gegen einen gesellschaftlichen Rollback in Fragen sexueller Selbstbestimmung, wie von einer reaktionär-christlichen, partiell faschistischen Melange forciert. Außerdem ist die IL an der Plattform Feminism Unlimited beteiligt, die sich gründete, um nach den sexuellen Übergriffen an Silvester 2015 und der rassistischen Zuordnung von Sexismus auf Männer mit Migrationshintergrund sowohl gegen Rassismus als auch gegen Sexismus vorzugehen. Und weil wir Teil der Verhältnisse sind, die wir bekämpfen, diskutieren wir auch IL-intern einen Leitfaden zum Umgang mit sexualisierter Gewalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Euch wollen wir die gemeinsame politische Debatte wieder aufnehmen, und dabei erkunden, wo Interventionsmöglichkeiten auf dem Feld der Sexualität liegen können. Es geht uns darum, Scheu abzubauen und ‹abseitige› Sexualitäten aussprechbar zu machen. Es kommt uns darauf an, Sexualität jenseits des Heteronormativen (aber auch dort) zu denken, feministische sexpositive Perspektiven und antiableistische sowie PoC-Perspektiven zu ermöglichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lässt sich unsere Geschlechtersozialisation verlernen? Haben unsere Eltern und Großeltern eigentlich auch Sex? Wie? Wie funktionieren Gegenerzählungen zum pornografischen Mainstream und was macht sie emanzipatorisch? Wie verändert sich das Sprechen über Sex, wenn wir eher über sexuelle Identitäten sprechen? Auf welche Art diversifizieren sich auch heterosexuelle Identitäten? Destabilisieren Rollenspiele Geschlechterbilder auch außerhalb des Spiels? Sind Löcher auch nicht-defizitär und aktiv zu denken? Gibt es eine neue Wahrnehmung der Vulva? Ach ja, und was ist eigentlich pervers, und wie subversiv kann das noch sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind die neuen sexuellen und beziehungsmäßigen Freiräume und ihre spezifischen Ausformungen ohne neoliberalen Kontext denkbar? In welchem Verhältnis stehen Krise und Sex? Wo liegt die Grenze zwischen Selbstermächtigung und Inwertsetzung beim Online-Dating? Sind tindern, grindern und Co. die Sharingökonomie der Sexarbeit? Wie kann eine differenzierte Position zu Sexarbeit aussehen? Wie stehen Erfüllung durch Sex und durch Arbeit zueinander? Und wo ist die Liebe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Fragen kreisen in unseren Köpfen – und in euren sicher noch viele mehr. Deshalb freuen wir uns über konkrete, strategische, experimentelle wie utopische Antworten. Wir freuen uns besonders über Vorschläge/Artikel von Leuten, die sich nicht in einem weißen cis-männlichen Spektrum verorten. Wie immer möchten wir keine theoretischen Spitzenwerte erreichen, sondern zur Vergesellschaftung von (Handlungs-)Wissen beitragen. Auch Texte jenseits des Schwerpunktes sind willkommen. Wir bitten euch, uns eure Vorschläge bis zum 9.8.17 zu schicken – eine kurze Beschreibung genügt. Der Redaktionsschluss für fertige Artikel ist dann am 13.9.17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eure arranca!-Redaktion, Juli 2017&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Artikelvorschläge bitte an: arranca‹ä›mail.de&lt;/p&gt;


&lt;!--
&lt;rdf:RDF xmlns:rdf=&quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&quot; xmlns:dc=&quot;http://purl.org/dc/elements/1.1/&quot; xmlns:trackback=&quot;http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/&quot;&gt;
&lt;rdf:Description rdf:about=&quot;https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-arranca-52-sex&quot; dc:identifier=&quot;https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-arranca-52-sex&quot; dc:title=&quot;Call for Participation arranca! #52: Sex&quot; trackback:ping=&quot;https://arranca.org/trackback/855&quot; /&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;
--&gt;
&lt;div class=&quot;trackback-url&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box-inner&quot;&gt;

      &lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;Trackback URL für diesen Artikel&lt;/h2&gt;
  
  &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
    https://arranca.org/trackback/855  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;!-- /box-inner, /box --&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;field field-type-filefield field-field-docs&quot;&gt;
      &lt;div class=&quot;field-label&quot;&gt;Docs:&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
    &lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;
            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;div class=&quot;filefield-file&quot;&gt;&lt;img class=&quot;filefield-icon field-icon-application-pdf&quot;  alt=&quot;application/pdf icon&quot; src=&quot;https://arranca.org/sites/all/modules/filefield/icons/application-pdf.png&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;https://arranca.org/files/arranca/arranca_CfP52_Sex.pdf&quot; type=&quot;application/pdf; length=59482&quot;&gt;arranca_CfP52_Sex.pdf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
     <category domain="https://arranca.org/category/newstyp/startseite-mitte">Startseite Mitte</category>
 <pubDate>Mon, 17 Jul 2017 13:14:17 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">855 at https://arranca.org</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Release: arranca! #51 Return to Castle Wolfenstein? Strategien gegen Rechts.</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten/release-arranca-51-return-to-castle-wolfenstein-strategien-gegen-rechts</link>
    <description>&lt;div class=&quot;field field-type-filefield field-field-bild&quot;&gt;
    &lt;div class=&quot;field-items&quot;&gt;
            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;img  class=&quot;imagefield imagefield-field_bild&quot; width=&quot;1518&quot; height=&quot;2000&quot; alt=&quot;&quot; src=&quot;https://arranca.org/files/arranca/a51Cover_0.jpg?1500296402&quot; /&gt;        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Liebe Leser*innen,&lt;br /&gt;Anfang der 90er Jahre war Wolfenstein 3D ein Meilenstein in der Computerspiele- Entwicklung – und bot gleichzeitig die Gelegenheit, mit viel grob gepixeltem Blut Nazis zu killen, bis hin zum Endgegner Hitler (im Mech-Anzug). Angesichts der wiedervereinigten Trostlosigkeit im Weltmeister-Deutschland nicht die schlechteste Idee. In den 2000ern wurde die Handlung mit diversen Neuauflagen und Fortsetzungen ausgeschmückt, erst einmal hieß es Return to Castle Wolfenstein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jenseits solcher Pixel gewordenen Macho-Fantasien kommen manche  Fragen offenbar immer wieder, in Neuauflage und Fortsetzungen. Auch wenn  sich die Situation der 90er Jahre nicht wiederholt: Die wieder  erstarkende Rechte bringt uns auch heute in eine Abwehrsituation und  führt dazu, dass es in der Praxis oft weniger um das Erreichen des  schönen Lebens geht, als um die Verhinderung von noch Schlimmerem. Zum  Beispiel, wenn rechte Mobs alltäglich Geflüchtete terrorisieren und auch  die, die mit ihnen solidarisch sind. Rechte Vorstellungen und  Welterklärungen sind weit in die Öffentlichkeit gesickert und  Sagbarkeitsräume haben sich massiv nach rechts verschoben. Gleichzeitig  kann sich unsere Politik nicht auf die Verteidigung einer«offenen  Gesellschaft» zurückziehen und muss auf einer grundsätzlichen Kritik  beharren. In diesem Sinne haben wir ein Heft zusammengetragen, in dem  auf mehreren Leveln über Strategie nachgedacht wird: Zwei Texte  beschäftigen sich geschichtlich mit Ostdeutschland: Zetkin erinnert an  die kurzen Momente linker Hoffnungen zur Zeit der «Wende», als die  Möglichkeit einer wirklich freien, humanen und partizipativen  Gesellschaft im Raum stand, und weist auf die möglichen  Anknüpfungspunkte heute hin. Harry Waibel berichtet über Neonazismus und  Antisemitismus in der DDR. Aktuell gibt es dazu einen Bericht aus  Halle, das sich zu einem rechten Drehkreuz entwickelt hat, mit einer  besonders aktiven Identitären Bewegung und dem nahegelegenen «Institut  für Staatspolitik» des neurechten Ideologen Götz Kubitschek.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Österreich schildern antirassistische IL-Aktivist*innen ihre  Erfahrungen und den Umgang mit der Fpö, und Sebastian Reinfeld denkt  ausgehend von der Fpö über die Bedeutung von Heldenerzählungen nach. Die  Gruppe Iniciativa Ne Rasismu aus Prag reflektiert über die Bedeutung  von (Un)ordnung als politischem Prinzip, und natürlich dürfen auch  Analysen zu und Strategien gegen Donald Trump in dieser Ausgabe nicht  fehlen: Die britische Gruppe Free Association spürt einer Verbindung zum  Glam Rock nach und der US-Politologe George Ciccariello-Maher  entwickelt Ansatzpunkte für eine Zukunft gegen Trump. Außerdem geht es  um einen spezifischen rechten Antifeminismus, um den Versuch einer  rechten Aneigung von Gramsci, um die Frage nach Affekten in der Politik,  um den Widerstand gegen die AfD in den Bezirken, um Eribons Ekel und um  die Möglichkeit antifaschistischer Theaterarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf unseren Aufruf zur Mitarbeit erreichte uns die Kritik, dass wir  teilweise falsche Fragen stellen würden. Wir sind nun gespannt auf  weitere Kritik, Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge, denn die Texte  unterscheiden sich sowohl in ihren Analysen als auch in den  Handlungsansätzen.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, nun hoffen wir auf eine Lektüre, die zum Weiterdenken und -Machen anregt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eure arranca! Redaktion im Mai 2017&lt;/p&gt;


&lt;!--
&lt;rdf:RDF xmlns:rdf=&quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&quot; xmlns:dc=&quot;http://purl.org/dc/elements/1.1/&quot; xmlns:trackback=&quot;http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/&quot;&gt;
&lt;rdf:Description rdf:about=&quot;https://arranca.org/nachrichten/release-arranca-51-return-to-castle-wolfenstein-strategien-gegen-rechts&quot; dc:identifier=&quot;https://arranca.org/nachrichten/release-arranca-51-return-to-castle-wolfenstein-strategien-gegen-rechts&quot; dc:title=&quot;Release: arranca! #51 Return to Castle Wolfenstein? Strategien gegen Rechts.&quot; trackback:ping=&quot;https://arranca.org/trackback/854&quot; /&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;
--&gt;
&lt;div class=&quot;trackback-url&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box-inner&quot;&gt;

      &lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;Trackback URL für diesen Artikel&lt;/h2&gt;
  
  &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
    https://arranca.org/trackback/854  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;!-- /box-inner, /box --&gt;
&lt;/div&gt;</description>
     <category domain="https://arranca.org/category/newstyp/startseite-mitte">Startseite Mitte</category>
 <pubDate>Mon, 17 Jul 2017 13:00:20 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">854 at https://arranca.org</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Call for Participation #51: Rechtspopulismus und Neue Rechte</title>
    <link>https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-51-rechtspopulismus-und-neue-rechte</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rechtspopulismus und Neue Rechte: Auf der Suche nach linken Gegenstrategien.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der &lt;strong&gt;arranca! Nr. 51&lt;/strong&gt; soll es schwerpunktmäßig um das gehen, was uns momentan alle beschäftigt, motiviert, schockiert; die viel zu erfolgreichen Bewegungen der Neuen Rechten in der BRD, Europa und der Welt. Abseits der Auswertung tagespolitischer Ereignisse und der Wiederholung gängiger Analysen und Strategien wollen wir den Blick auf das «Innere», die Struktur und Herkunft dieser Bewegungen legen. Wir wollen mit Euch einen Beitrag dazu leisten, die Hintergründe dessen zu verstehen, was gegenwärtig geschieht – und zu erforschen, was wir als Linke tun können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hierzu ist eine Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Kontext nötig:&lt;/strong&gt; Sind Ereignisse wie die Wahlerfolge der Trumps, Le Pens und Petrys wütende Reaktionen auf die neoliberale Alternativlosigkeit? Handelt es sich beim Populismus um ein Sprachrohr für die breite Masse, die jetzt dazu befähigt ist, ihr Unbehagen am Status Quo zu äußern? Liegt das daran, dass die Linke es nicht geschafft hat dem Unbehagen, zu einem politischen Ausdruck zu verleihen? Muss eine linke Politik wieder die Klassenfrage in den Vordergrund rücken, muss sie wieder im Sinne Didier Eribons die Sprache der Arbeiter*innen lernen? Welche Rolle können Gewerkschaften dabei spielen? Oder bewegen wir uns vielmehr auf einer identitätspolitischen Ebene: Bündeln Trump und co die Affekte all jener, die sich in ihrer Identität durch Veränderung und Vielfalt bedroht sehen? Sollten wir angesichts dieser Lage die erkämpften bürgerlichen Freiheiten und Rechte verteidigen, oder ist es nötig, umso radikaler und kompromissloser zu handeln? Ist es an der Zeit für linken Populismus – mit der Gefahr der Verwässerung der eigenen Position, der Vereinnahmung durch etablierte Herrschaftsinstitutionen und der Legitimierung eigentlich reaktionärer Strukturen, Praktiken und Akteure? Oder sollten wir umso klarer Kante zeigen – und dadurch vielleicht den Anschluss an den Rest der Gesellschaft verlieren oder uns selbst in eine elitäre Abgehobenheit verstricken? Hilft hier die Unterscheidung zwischen Populismus und popularer Politik? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wir müssen auch die erfolgreiche Etablierung der Rechten unter die Lupe nehmen: &lt;/strong&gt;Liegt ihr strategischer Vorteil darin, dass sie mehr auf staatliche Strukturen aufbauen können als linke, die diese in der Regel nicht besetzen, sondern diese verändern oder zerstören wollen. Sind diese «Anti-Establishment»-Parteien nicht viel mehr mit dem Establishment verstrickt als sie zugeben wollen? Trifft das Gleiche nicht auch auf die rechte Medienkritik zu: Haben die Rechten nicht mittlerweile einen festen Sitz bei Illner und co?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie viel und welche Art von Veränderung ist eigentlich von den Neuen Rechten zu erwarten? Wird nicht unter dem Deckmantel eines großen chauvinistischen Spektakels einfach die alte neoliberale Politik weitergeführt? Und schließlich: Interessiert das die Unterstützer*innen dieser Bewegungen überhaupt? Hat vielleicht die Tatsache, dass größere Teile einst linker Bewegungen vor allem der 1970er Jahre im Politestablishment angekommen sind dazu geführt, dass eine massentaugliche Oppositionsbewegung (gar ein historischer Block?) heute rechts steht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Und, wir wollen in die Zukunft blicken:&lt;/strong&gt; Welche konstruktiven Perspektiven erwachsen aus der Situation einer erstarkenden Rechten für linke Bewegungen? Wie schaffen wir es, der Situation nicht ratlos gegenüber zu stehen, sondern linke Positionen, Bewegungen und Überzeugungen gerade jetzt zu stärken? Jenseits der Versuche, rechte Wähler*innen und Sympathisant*innen rechtspopulistischer Positionen «umzustimmen» bedeutet dies die Frage zu stellen, wie wir es schaffen können, linke Positionen zu einem gesamtgesellschaftlichen Projekt zu machen? Wie können uns bereits stattfindende Kämpfe und Proteste gegen rechte Regierungen, Parteien und Bewegungen dabei ermutigen, auch zuversichtlich in die Zukunft zu blicken? Wie stellen wir uns also von der jetzigen Situation aus gedacht eine rosige(re) Zukunft für linke Bewegungen vor und wie kommen wir dort hin? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir freuen uns über konkrete, strategische, optimistische und auch über experimentelle und utopische Antworten auf diese Fragen, gerne auch aus der Perspektive verschiedener sozialer Kämpfe. Wir freuen uns besonders über Vorschläge/Artikel von Leuten, die sich nicht in einem&amp;nbsp;weißen-cis Men Sprektrum verorten. Wie immer möchten wir keine theoretischen Spitzenwerte erreichen, sondern zur Vergesellschaftung von (Handlungs-) Wissen beitragen. Auch Texte jenseits des Schwerpunktes sind willkommen. Wir bitten euch, uns eure Vorschläge bis zum 26.01. zu schicken – eine kurze Beschreibung genügt. Der Redaktionsschluss für fertige Artikel ist dann am 23.02.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;arranca!&lt;/em&gt; Redaktion, Januar 2017&lt;/p&gt;


&lt;!--
&lt;rdf:RDF xmlns:rdf=&quot;http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#&quot; xmlns:dc=&quot;http://purl.org/dc/elements/1.1/&quot; xmlns:trackback=&quot;http://madskills.com/public/xml/rss/module/trackback/&quot;&gt;
&lt;rdf:Description rdf:about=&quot;https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-51-rechtspopulismus-und-neue-rechte&quot; dc:identifier=&quot;https://arranca.org/nachrichten/call-for-participation-51-rechtspopulismus-und-neue-rechte&quot; dc:title=&quot;Call for Participation #51: Rechtspopulismus und Neue Rechte&quot; trackback:ping=&quot;https://arranca.org/trackback/802&quot; /&gt;
&lt;/rdf:RDF&gt;
--&gt;
&lt;div class=&quot;trackback-url&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box&quot;&gt;&lt;div class=&quot;box-inner&quot;&gt;

      &lt;h2 class=&quot;title&quot;&gt;Trackback URL für diesen Artikel&lt;/h2&gt;
  
  &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
    https://arranca.org/trackback/802  &lt;/div&gt;

&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;!-- /box-inner, /box --&gt;
&lt;/div&gt;</description>
     <category domain="https://arranca.org/category/newstyp/startseite-mitte">Startseite Mitte</category>
 <pubDate>Fri, 06 Jan 2017 15:16:50 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
 <guid isPermaLink="false">802 at https://arranca.org</guid>
  </item>
  </channel>
</rss>