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 <title>arranca! - Gedicht</title>
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 <title>...es war der Funke</title>
 <link>https://arranca.org/ausgabe/4/es-war-der-funke</link>
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            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;p&gt;Sante Notarnicola wurde am 15. Dezember 1938 in Süditalien geboren. Der Vater verläßt bald die Familie, die Mutter emigriert nach Norditalien, um dort, in Turin, das nötige Geld zu verdienen, um die Kinder zu ernähren. Kein ungewöhnliches Schicksal in süditalienischen proletarischen Familien. &lt;/p&gt;
        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Sante wächst in einem Internat auf. Mit 15 Jahren, 1953, emigriert er selbst nach Turin. Der Kontakt mit der Arbeitswelt, mit den Fabriken, läßt in ihm ein politisches Bewußtsein aufkommen. Er wird in der FGCI, dem Jugendverband der KP Italiens und später in der KP aktiv. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der systemerhaltenden Rolle der KPI, die sich eindeutig gegen revolutionäre Aktionen stellt und eine immer abwiegelndere Position einnimmt, beginnt Sante 1959 mit anderen Kommunistlnnen Enteignungen bei Banken und Juwelierläden durchzuführen, um finanzielle Mittel für den Aufbau einer Guerilla zu besorgen. Am 3.0ktober 1967, einige Tage nach einem Zusammenstoß mit der Polizei, bei dem Sante und ein anderer Genosse entkommen konnten, wird Sante gefaßt. Im Prozeß wird von Sante und den anderen Angeklagten die politische Bedeutung ihrer Aktionen und das Recht auf Widerstand gegen die Ausbeutung betont. Sie werden zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. &lt;br /&gt;Im Knast beteiligt sich Sante am Aufbau revolutionärer Knastkämpfe, er schwört nie ab und verbringt daher zehn Jahre in IsolationshafL Nach 20 Jahren und acht Monaten Haft, davon elf Jahre in Hochsicherheitstrakten und fünf Jahre in Strafzellen, wird Sante am 19. 7. 1988 als Freigänger aus der Haft entlassen.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Sante findet draußen eine völlig veränderte Welt vor. Er wurde vor der Entwicklung einer großen politischen und sozialen Bewegung verhaftet und kam erst lange nach ihrer Zerschlagung aus dem Knast. Sante ist sich und der Bewegung treu geblieben, auf der Suche nach neuen Aktions-und Interventionsmöglichkeiten arbeitete er seit seiner Entlassung z.B. mit linksradikalen HipHoppern zusammen. Die römischen &quot;Assalti Frontali&quot; luden ihn ein, auf ihrer letzten Platte ein Gedicht vorzutragen. Sante dazu: &lt;br /&gt;&quot;Den Generationsabstand bedenkend habe ich mich gefragt, was der Funke war, aus dem die Beziehung entstanden ist, die mir erlaubt, mich an dieser Platte, einem typischen ugendprodukt, zu beteiligen. Zuallererst gibt es eure Neugier. Die Hunderte von Fragen, die ihr mir jedesmal stellt. Mir scheint, ihr habt auch die Deplaziertheit verstanden, die ich durch den Knast immer weiter erlebe und die sich in die Unendlichkeit zu schleppen scheint. Da ist euer Schmerz, der für immer an einigen Mauem Roms befestigt ist. Ich glaube, dieses einende Band entspringt vor allem dem üblichen lieben roten Faden, der die Generationen und die Wege, die Erfahrungen und die Kämpfe, die Gefühle und das Gedächtnis eines jeden Proletariers miteinander verbindet.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gedichte stammen aus:&amp;nbsp; Sante Notarnicola, &quot;Die Kristalle des Himmels zerbrechen ..&quot;, 1990, GNN-Verlag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich hab dich lieb &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;nach fahren der gefangenschaft &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;bin ich inzwischen ein mann &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;der träume nicht scheut &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wenn auch verändert im gesicht &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und der seele&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe ich die ängste der kinder &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;aufbewahrt,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;die zartheit der instinkte &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und die augen weiten sich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wenn ich liebe &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und ohne röte sage: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich hab dich lieb &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knast von Favignana, 4.9.1974 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;mit großer &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;mehrheil &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe ich mich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;gewählt &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ohne diskussionen &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ohne mittelsmänner &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;mich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe ich gewählt &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und basta &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ins parlament &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;der menschlichkeit &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ich&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe mein leben &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;entschieden. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knast S. Vittore 14.4.1970 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;verabredung im gefängnis &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;mit den letzten münzen &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;habe ich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;in gedanken &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;einen teller kaltes fleisch &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;eine zitrone &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;eine flasche rotwein &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;eine schachtet zigaretten &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;eine ansichtskarte &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und eine rose gekauft &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;es war alles bereit, meine geliebte &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und du bist nicht gekommen . &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knast Procida 28.7.1972&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ein streit &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;von Iissabon &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;kamst du zurück mit einem foto. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;schmollend. verschlossen, &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;lehntest du erzählungen und lachen ab. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;(Iissabon ist das ufer eines anderen meeres) &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;es war an dir, die stille zu brechen: &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;weißt du, sagtest du, in Iissabon &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;haben die bougainvilléen andere &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;farben als bei uns. dort &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;gibt es weiße, gelbe &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und sogar rote, denk nur... &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und erst dann verstand ich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wie sehr ich dir fehlte. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Knast von Nuoro 7.8.1979&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Zuchthaus &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;dort wo es am feuchtesten war &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;errichteten sie einen enormen festungsgraben &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und in den fels gruben sie nischen &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und versperrten sie &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;dann &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;bauten sie kommandostände und wachtürme &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und stellten soldaten hinein &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;als posten &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;sie ließen uns &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;den kasack anziehen, &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;nannten uns verbrecher &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;und schließlich &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;wollten sie den himmel versperren &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;ganz gelang es ihnen nicht &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;hoch oben &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;sehen wir dem flug der möwen nach. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Favignana 1.6.1973&lt;/p&gt;


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 <pubDate>Sun, 02 Mar 2014 13:03:11 +0000</pubDate>
 <dc:creator>Admin istrator</dc:creator>
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 <title>Aus &quot;Báculo de Babél&quot;</title>
 <link>https://arranca.org/ausgabe/3/aus-baculo-de-babel</link>
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&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;I&lt;/strong&gt;ch beiße deine Hand und sie entschwindet&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ich beiße ihre deutliche Abwesenheit&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;während das Licht den entflammten Bogen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;eines Hexameters jagt, den Exodus eines&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Traumes von Wölfen, von feinfühligen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Raubtieren, Gewitterformeln.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;I&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;ch beiße deine Hand und sie entschwindet&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ich beiße ihre deutliche Abwesenheit&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;während das Licht den entflammten Bogen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;eines Hexameters jagt, den Exodus eines&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Traumes von Wölfen, von feinfühligen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Raubtieren, Gewitterformeln.&lt;br /&gt;- Ich beiße deine Hand, gefüllt mit&lt;br /&gt;späten Wellen, mit letzten Wassern,&lt;br /&gt;gegorenen Ufern, betrübte Küste und so&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;stark.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;I&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;n einem Boot aus morscher und schwarzer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Birke beiße ich deine reine und leichte&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Hand und lache meiner Rettung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;M&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;eine Vorsätze fliehen. Welche Stimme&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;wird wohl den Frühling enthaupten,&lt;br /&gt;welcher kalte Stil den April ausgraben.&lt;br /&gt;Meine Absicht ist verbraucht. Meine&lt;br /&gt;Sprache sucht ein wildes Jahrhundert, eine&lt;br /&gt;Abwesenheit von Zeichen, ein fruchtloses&lt;br /&gt;Denken.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;W&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;elche Sprache wird wohl das Wunder&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;errichten, wer wird dann nicht singen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;- Der Tag am Rande eines&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Opiumbeckens, einer Empfindung ohne&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Gewissen, eines Gegenstandes der Lüge ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ein dramatisches Lager, zwischen Jamben&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;und stolzen Tauben. Fiebernd und frei, wer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;wird dann nicht singen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;


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 <pubDate>Mon, 28 May 2012 11:43:30 +0000</pubDate>
 <dc:creator>arranca! Redaktion</dc:creator>
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 <title>davor</title>
 <link>https://arranca.org/ausgabe/2/davor</link>
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                    &lt;p&gt;Wer hier wohnt, kämpft im Rhythmus und dann. Wer Muskeln nutzt, erfindet Geld. Und fließt im Rhythmus und dann, der macht aus Gegenstand Geld, die ganze Erde wird blank.&lt;/p&gt;
        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;GELDUNTER&lt;br /&gt;
Wer hier wohnt, kämpft im Rhythmus und dann. Wer Muskeln nutzt, erfindet Geld. Und fließt im Rhythmus und dann, der macht aus Gegenstand Geld, die ganze Erde wird blank. Geldunter. Dieser Winter friert nicht gleichmäßig jede Mark bringt bei Kälte Temperatur. Sicher friert der arme Mensch da, der sich Währung formuliert: Sein Wörterschatz hat das Zeug zum Systemstar. fast D-Mark, nicht wahr? Ein scharfes Wort hat das Zeug zum Systemstar. Fast D-Mark, nicht wahr? Wer hier wohnt, kämpft im Rhythmus und dann. Die ganze Erde wird blank. GELDUNTER. Sichert friert die ganze Sackstraße, die sich Währung formuliert. Eine Mark im Sinn und einer das Gehirn zu treten, wirkt so gut wie Bundesrepublik: Ein armer Stern legt sich ins Zeug auf Teufel komm raus aus der Sackstraße, Traum von gerechter Terminator will jetzt lieber Geld, als bestes Werkzeug und dann schlechtes Geld mit gutem Geld erschlagen. Er möchte lieber Geld, als bestes Werkzeug und dann schlechtes Geld mit gutem Geld erschlagen. Wer hier wohnt, kämpft im Rhythmus und dann. Die ganze Erde wird blank.&lt;br /&gt;
GELDUNTER.&lt;/p&gt;

&lt;!--
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 <pubDate>Wed, 06 Oct 2010 11:16:25 +0000</pubDate>
 <dc:creator>arranca! Redaktion</dc:creator>
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 <title>…davor</title>
 <link>https://arranca.org/ausgabe/1/davor</link>
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            &lt;div class=&quot;field-item odd&quot;&gt;
                    &lt;p&gt;&lt;em&gt;„Nicht nur die Einsicht in die Abhängigkeit des Einzelnen vom Ganzen ist allein das Wesentliche, sondern ebenso, daß jedes Moment selbst, unabhängig vom Ganzen, das Ganze ist, und das ist das Vertiefen in die Sache.”&lt;/em&gt; Die Frage für uns ist, wie lernen wir, was wir brauchen, Genauigkeit ohne Gehorsam, Solidarität, die aus der Erfahrung kommt von Unterdrückung, aber die Situationen, in denen diese geschieht nicht hinbiegt nach der Sehnsucht, nach der Begeisterung an Kämpfen anderer oder/ und der Beruhigung in dem Beifall über die errungenen Erkenntnisse.&lt;/p&gt;

        &lt;/div&gt;
        &lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Nicht nur die Einsicht in die Abhängigkeit des Einzelnen vom Ganzen ist allein das Wesentliche, sondern ebenso, daß jedes Moment selbst, unabhängig vom Ganzen, das Ganze ist, und das ist das Vertiefen in die Sache.”&lt;/em&gt; Die Frage für uns ist, wie lernen wir, was wir brauchen, Genauigkeit ohne Gehorsam, Solidarität, die aus der Erfahrung kommt von Unterdrückung, aber die Situationen, in denen diese geschieht nicht hinbiegt nach der Sehnsucht, nach der Begeisterung an Kämpfen anderer oder/ und der Beruhigung in dem Beifall über die errungenen Erkenntnisse. &lt;em&gt;„Wie kann die Arbeit, die eigene Geschichte zu denken, das Denken von dem lösen, was es im Stillen denkt, und in wie, weit kann sie ermöglichen, anders zu denken.&quot;&lt;/em&gt; Orte zu markieren des Zusammenkommens von auf Langhin getrennten Ebenen der Erfahrungen, auch geschiedener Arten des Erwerbs von Wissen, ist das möglich. (Die Reduzierung von Menschen zu Waren reduziert nicht nur verschiedene Menschen verschieden, sondern auch in verschiedener Art und Weise.) Zu prüfen also die Gangbarkeit eines Weges vom Ich zum Wir, auf dem sich das Ich nicht verliert am Wir und letztendlich dem einzelnen im Dienste eines neuen Ganzen erst seine Wahrheit zutraut. Andere Wege werden andere Formen verlangen, die Teil anderer Inhalte sein werden, diese in ihrer Wirkung am Adressaten unterstützend. Das Bekenntnis zum fragmentarischen Charakter von Texten als Ausdruck ihrer Prozeßhaftigkeit gehört dazu wie die Einschreibung der Gegenwart als Kommentar ins Überlieferte, das Teil der Geschichte als Steinbruch ist/sein kann. (&lt;em&gt;„Vergangenes artikulieren heißt nicht, es erkennen wie es eigentlich gewesen ist. Es heißt, sich einer Erinnerung zu bemächtigen, wie sie im Augenblick der Gefahr aufblitzt.“&lt;/em&gt;) Die Tradition ist in jedem Moment der Kämpfe um Emanzipation bedroht. Wir brauchen aber die Geschichte. Wir brauchen das Erkennen der Ursachen jeder Unterdrückung, denn die Dominanz über Unterdrückte, wie in ihnen, hat viele Formen. Die Verdichtung, Knoten der Widersprüche (und die Widerspruchslosigkeit ist Widerspruch) ist Schnittpunkt einer Reihe von unendlichen Linien, Leben. Die Aufgabe ist, diese Schnittpunkte auszumachen als Konstellation der Gefahr und Orte des Kampfes.&lt;/p&gt;


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 <pubDate>Fri, 17 Sep 2010 13:51:38 +0000</pubDate>
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